Literaturverzeichnis Matriarchat und Ur-Göttin / Glaube

 

  • Aliti, Angelika, Der weise Leichtsinn, Frauen auf der Höhe ihres Lebens. Weg von der angepassten Großmutter und Seniorin – hin zu einer selbstbewussten, starken und freien Frau in der zweiten Lebenshälfte. Wie das geht, zeigt Angelika Aliti mit Witz, Charme und Esprit. Eine Frau im letzten Drittel ihres Lebens zieht „leichten Sinnes“ Bilanz, eine emanzipierte Frau, die Humor genug besitzt, ihre Stärken und Schwächen aus der Distanz zu betrachten. Das Buch ist ein erfreulich leicht zu lesender Spaziergang durch das Leben einer erfahrenen Frau, die ihre Überzeugung überzeugend vermittelt. (Bayerisches Fernsehen)
  • Armbruster, Kirsten, Gott – die Mutter: Das Christentum wurzelt, wie alle drei monotheistischen Religionen in einer Hirtennomadenideologie. Da das Hirtentum die Domestikation von Tieren voraussetzt, die Menschen aber den größten Teil der Menschheitsgeschichte als Wildbeuter lebten, können diese Hirtenreligionen nicht am Anfang von Religion stehen. Tatsächlich steht am Anfang Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums. Die Idee von Gott dem HERRN war und ist in Wahrheit eine bis heute nützliche Theologie zur Indoktrinierung und Zementierung patriarchaler Herrschaftsmacht, also eine politische Theologie. Eines der Hauptanliegen dieser politischen Theologie war es, Gott die MUTTER abzuschaffen, sie durch Gott den HERRN zu ersetzen und die Mutter gleichzeitig zur Magd des HERRN zu degradieren. In dieser Streitschrift stellt die Autorin hierzu die neuesten sozio- und religionshistorischen Forschungen vor. Das Fazit dieses Buches ist – wie könnte es auch anders sein – politisch und lautet: Das Bild von Gott dem HERRN, das mit einem, den öffentlichen Raum dominierenden Männerbild einhergeht, hat ausgedient, denn eine moderne Gesellschaft sieht anders aus. Und Gott die MUTTER liebt Sex!
  • Bachofen, Johann Jakob, Das Mutterrecht (von 1861!): „Bachofen – dieser in den verschiedensten Wissenschaftszweigen immer diskutierte, aber nie recht populär gewordene Gelehrte – lenkte den Blick auf andere Gesellschaftsformationen und war damit den Sozialisten seiner Zeit Vorbild; in der Art, wie er dies tat, erkannten auf der anderen Seite die Kosmiker, allen voran Klages, die Beschwörung einer versunkenen Symbol- und Bilderwelt. Die vorliegende Neu-Edition versucht den Weg zu diesen Entdeckungen und der Wirkungsgeschichte wieder gangbar zu machen.“
  • Baumer, Franz, Der Kult der großen Mutter
  • Bäumer, Gertrud, Lily Braun, Mary Daly, und Elisabeth.
  • Bemmann, Hans, Die beschädigte Göttin (Roman): Ein junger Märchenforscher entdeckt die erst kürzlich ausgegrabene Statue einer antiken Liebesgöttin. Sie schlägt ihn auf rätselhafte Weise in ihren Bann. Umso verblüffter ist er, als wenig später eine Frau in sein Blickfeld tritt, die dem steinernen Bildnis auf unerklärliche Weise zu gleichen scheint und ihn mit ihren dunklen Augen verzaubert. Unversehens gerät der Wissenschaftler in eine phantastische, fremde Welt, in der er sich bewähren muss, in der er bedrohliche Abenteuer und lebensgefährliche Prüfungen zu bestehen hat. Auf der Suche nach dem Schlüssel zum Herzen der geheimnisvollen Frau, die er um jeden Preis für sich gewinnen will, durchdringen sich Phantasie und Wirklichkeit untrennbar.
  • Beverly Hungry Wolf, Die weisen Frauen der Indianer
  • Bleibtreu-Ehrenberg, Gisela, Vom Schmetterling zur Doppelaxt, Die Umwertung von Weiblichkeit in unserer Kultur: Die Ethnologin und Soziologin Gisela Bleibtreu-Ehrenberg analysiert in dieser Untersuchung allgemeinverständlich die Ausformung der sexuellen, sozialen, wirtschaftlichen und kultischen Rolle der Frau im europäischen Kulturkreis.
  • Bochnik, Peter, Die mächtigen Diener, rororo: Die Medizin und die Entwicklung von Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus in der europäischen Geschichte. Der Medizinerstand genießt in unsrer Gesellschaft ein fast ungebrochenes Vertrauen und eine immer noch imponierende Machtfülle. Die Möglichkeiten der Ärzte, politisch, aber auch bis in unser privates Leben hinein Einfluss zu nehmen, haben ihren historischen Ursprung in gemeinsamen Interessen von katholischer Kirche und universitärer Männer-Medizin. Die Übernahme von Universitäten durch die kath. Kirche, der Vorgabe, als Arzt vorher schon kath. Priester geworden zu sein und die Verpflichtung zur Beichte vor jeder Behandlung, macht es möglich, Abweichler wie jüdische Ärzte und heilkundige Frauen aus dem Berufsstand auszuschließen und damit unliebsame Konkurrenz zu entmachten. (Siehe Artikel „Hexe“ ff.) Der Arzt Dr. Bochnik untersucht mit wachsender Betroffenheit ein dunkles Kapitel seiner eigenen Standesgeschichte. Diese Arbeit fußt auf seiner Dissertation, die unter dem Titel „Aspekte der Professionalisierung des Artes. Ärztliches Verhalten und Standespolitik in der Interessens- und Zielverflechtung mit der katholischen Kirche bei der Auseinandersetzung mit jüdischen und weiblichen Heilkundigen“ im Jahre 1982 veröffentlich wurde.
  • Böckl, Manfred, Ceridwen, Die Rückkehr der dreifaltigen Göttin der Kelten: Die Natur ist die älteste „Heilige Schrift“ der Menschheit. Aus ihr las sie das Wissen um die kosmischen und irdischen Gesetze ab. Die wirkenden Kräfte wurden als „Götter“ und „Göttinnen“ personifiziert und als solche erfahren. Die große Göttin der Kelten war Ceridwen in ihren Erscheinungen als Jungfrau, Mutter und alte Weise.
  • Cronenburg, Petra, Schwarze Madonnen
  • Daly, Mary, Gyn/Ökologie, eine Meta-Ethik des radikalen Feminismus, Ein sehr wütendes Werk! Das Patriarchat in seiner ent-arteten Form wird auseinander gepflückt und die Frauen-Verachtenden Mechanismen und Rituale in vielen großen Kulturbereichen werden der Leserin und dem Leser schonungslos vor Augen geführt!!! Ein Buch, nicht nur für Frauen, die sich wundern, wo sie denn in der Geschichtsschreibung geblieben sind, und die einen all-umfassenden Rundblick über die Lage von Frauen in anderen Kulturkreisen und anderen Zeiten bekommen möchten, sondern auch Männern zu empfehlen, die offen und kritisch dem Patriarchat gegenüberstehen und sich mit der Situation der Frauen heute und gestern, aus dem gnadenlos-zornigen Blickwinkel von Mary Daly betrachten möchten. Ein hartes und schonungsloses Buch. Sehr wahrhaftig und darum sehr grausam! Auch wenn es etwas teurer ist: Prädikat: Unbedingt lesenswert!!!
  • Derungs, Kurt, Siegrid Früh: Der Kult der drei heiligen Frauen: Die geweihten Nächte der Nornen, Parzen und Bethen – Dieses Buch beschreibt die Schicksalsfrauen in Europa, besonders in Deutschland, Österreich, Tirol und der Schweiz. Sie heißen Bethen, Nornen, Parzen, Perchten oder einfach Weberinnen des Glücks. Immer sind sie hilfreich, schenken Kinder und heilen Krankheiten. Die drei Frauen schützen das Land und segnen an Weihnachten/Neujahr mit ihrem magischen Zeichen C+M+B Haus und Hof. Ihre Spuren verlieren sich in Westeuropa in die keltische Zeit des Matronenkultes. Jedoch haben sie im lebendigen Brauchtum, in den Zaubermärchen und in den Mythensagen überlebt. Ausführlich und reich bebildert zeigt das Buch diese Lebendigkeit auf. Nebst der Schwarzen Madonna ist der Kult der drei heiligen Frauen die spirituelle Wiederentdeckung der letzten Jahre geworden. Ein großes Buch für alle, die sich für kulturelle Ursprünge, Mythologie, Kraftorte und wunderbare Erzählungen interessieren. – „Neben zahlreichen Märchen und Sagen über die drei Heiligen Frauen stehen auch einige Kultstätten mit recht genauen Wegbeschreibungen drin. Ein wirklich interessantes und gut recherchiertes Buch.“
  • Die Stadt der Frauen, Szenarien aus spätmittelalterlicher Geschichte und zeitgenössischer Kunst, Ausstellungskatalog, Frauenmuseum Bonn
  • Dietrichs, Angelika, Von der Götter Geburt und der Frauen Niederkunft
  • Distler, Sonja, Mütter, Amazonen & dreifältige Göttinnen
  • Drössler, Rudolf, Menschwerdung. Funde und Rätsel
  • Eder, Ruth, Die geschlagenen Frauen, Report über Gewalt im Alltag. Warum lassen sich Frauen oft jahrelang von ihren Partnern demütigen, misshandeln, quälen? Obwohl sich die Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft in vieler Hinsicht verbessert, ist die Gewalt in der Ehe noch immer ein Tabu. Ruth Eder geht mit diesem Report den Ursachen der Gewalt nach. Sie zeigt in Interviews mit Betroffenen, wie Ehen sich zu einer Holle für den Partner entwickeln und sie gibt Anregungen für Auswege aus dem Teufelskreis der gegenseitigen Bedrohung.
  • Ehrenreich, Barbara, und English, Deidre, Zur Krankheit gezwungen. Eine schichtenspezifische Untersuchung der Krankheitsideologie als Instrument zur Unterdrückung der Frau im 19. Und 20. Jh. Am Beispiel der USA. Dieser Text ist die konsequente Fortsetzung des Buches „Hexen, Hebammen und Krankenschwestern“ der gleichen Autorinnen. Die Medizin übernahm von der Kirche die Rolle des Hüters sexistischer Ideologie. Die Autorinnen befassen sich in ihrer Untersuchung vor allem mit der Zeit des späten 19. Und beginnenden 20. Jahrhunderts, als eine deutliche Verlagerung der religiösen Rationalisierung der Unterdrückung der Frau auf den biomedizinischen „wissenschaftlichen Bereich stattfand. Die Frau, „moralisch defekt“ wird zum „biologisch defekten“ Wesen. Während die Damen der Oberschicht als chronisch krank – unter einer Glasglocke unter Verschluss zu halten, damit kein kalter Luftzug ihren zarten Körper gefährde – befunden wurden, klassifizierte man die Frau der Arbeiterklasse als chronisch „krankmachend“ und heimtückische Überträgerinnen tödlicher Krankheiten. Im zweiten Teil des Buches befassen sich die Autorinnen mit den Auswirkungen dieser Krankheitsideologie auf das gegenwärtige medizinische System: der seither noch erweiterten und kostspieligen Abhängigkeit der Frauen von medizinischen Experten vor allem im gynäkologischen Bereich, der fast totalen Kontrolle über Schwangerschaft, Geburt, Abtreibung, Verhütungsmittel, der Geburtenkontrolle im Zusammenhang mit Frauen der „Dritten Welt“, und mit der Verschiebung des Mythos von der physisch kränklichen Frau zur psychisch kranken Frau.  Schließlich gehen die Autorinnen auf die Konsequenzen ein, die sich aus ihrer Analyse für die Frauenbefreiungsbewegung ergeben.
  • Eisler, Riane, Kelch und Schwert, von der Herrschaft zur Partnerschaft
  • Elworthy, Scilla, das weibliche Prinzip
  • Faust, Franz Xaver, Totgeschwiegene indianische Welten: Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise, die für den Autor als Ausflug in eine bezaubernde Landschaft begann und zum Lebensweg in eine fremde Kultur wurde. Es führt zur Landbevölkerung der Gebirge, Täler und Küsten im Nordwesten Südamerikas und im angrenzenden Zentralamerika. In dieser Welt, arm an typischen Trachten und mit vorwiegend spanischer Sprache, überrascht eine Denkart mit tiefen Wurzeln im Indianischen, die das Alltagsleben mit ungebrochener Vitalität prägt. Aus ihr entspringt ein persönliches Befinden, das vom Sozialverhalten bis hin zur Landschaftsgestaltung alles beeinflusst.
    Das Buch wiederspiegelt den Lernprozess, durch den sich der Autor mit dieser lebendigen Kultur vertraut gemacht hat. Es erklärt das Verhalten der nordandinen Bauern in vielen Lebenslagen und öffnet unverhofft mögliche Blickwinkel, aus denen die Welt und das Leben betrachtet werden können. Wenn der geistige Schatz der Menschheit in der Summe der verschiedenen Sichtweisen der Dinge und Vorgänge besteht, so führt dieses Buch zu den Juwelen, die von den Menschen der Nordanden beigetragen wurden.
  • Fester, Richard, König, Marie E.P., Jonas, Doris F., Jonas, A. David, Weib und Macht, 5 Millionen Jahren Urgeschichte der Frau
  • Fester, Richard, Protokolle der Steinzeit, Kindheit der Sprache, Die Sprache – ein Museum der Frühgeschichte. Die Steinzeit vor unserer Tür. Sprechende Steine. Die Frauen – Glück und Glaube der Vorzeit.
  • Fischer, Moltmann-Wendel von, Frau und Religion: Gotteserfahrungen im Patriarchat
  • Fleiss, Irene, Als alle Menschen Schwestern waren, Band 1 und 2: Irene Fleiss entwirft in ihrem zweibändigen Werk ein umfassendes Bild von matriarchalen Gesellschaften, in denen der Schutz des Lebens im Zentrum steht. Im 1. Band erläutert sie Strukturen des alltäglichen Lebens, der spirituellen Vorstellungen und des Zusammenlebens der Geschlechter. Band 2 zeigt, wie starke und aktive Frauen mit Sinnlichkeit, Lust und Sexualität umgingen, spricht von urweiblichen Qualitäten und davon, wie umfassend Weiblichkeit gesehen wurde und wird. Eine Kulturgeschichte der anderen Art mit ausführlichem Register.
  • Fromm, Erich, Liebe Sexualität und Matriarchat, Beiträge zur Geschlechterfrage. Über Jahrhunderte hinweg galt der Überlegenheitsanspruch des Mannes als gottgegeben, biologisch eindeutig und keines Beweises bedürftig, bis Johann Jakob Bachofen um die Mitte des 19. Jahrhunderts Gesellschaften beschrieb, in denen das Mutterrecht den Frauen die Vorherrschaft über die Männer verlieh. Erich Fromm war der erste Psychoanalytiker, der sich mit dieser revolutionären Entdeckung auseinandersetzte und die Frage stellte, welche Bedeutung das Mutterrecht für das Verständnis des Menschen habe, für seine Sexualität und Liebe sowie für die Geschlechterfrage.
  • Fuhrmann, Berit, Wagner, Anja, Über Häuser und Fruchtbarkeit, Berliner Beiträge zur Ethnologie. Nordostindien – gelegen an der Schnittstelle von Südasien, Südostasien und Zentralasien – ist eine der ethnisch, kulturell und linguistisch heterogensten Regionen der Welt. Die politisch angespannte Lage in diesem strategisch sensiblen Landesteil verhinderte jahrzehntelang ethnologische Forschungen und gestaltet sie bis heute schwierig. Die Auseinandersetzungen zwischen den für ihre Unabhängigkeit kämpfenden tribalen Minderheiten und der indischen Zentralregierung sowie interethnische Konflikte bestimmen die offizielle Rhetorik und das Bild der Region nach außen.
    Die beiden in diesem Band vereinigten Studien beschäftigen sich, jenseits dieses dominanten Diskurses, exemplarisch mit der Gesellschaftsordnung dreier ausgewählter Ethnien des indischen Nordostens: Garo, Khasi und Naga. Mit Bezug auf allgemeine ethnologische Theorien gelingt es den Autorinnen, die kolonialzeitlich verfassten Standardmonographien von ihrer Patina zu befreien und neue Interpretationen alter ethnographischer Texte zu liefern. Das Ergebnis ist eine Analyse sozialer Prozesse und Strukturen, die den Reichtum kultureller Konzepte veranschaulicht und indigene Werte und Ideen in den Mittelpunkt stellt.
    So zeigt Berit Fuhrmann wie die einst als Kopfjäger gefürchteten Bergbewohner des heutigen Nagalands mit der Kolonialisierung rigide in „Stämme“ klassifiziert wurden, ohne dabei lokalen Kategorien der Zuordnung und den de facto sehr flexiblen Verhältnissen der sozialen und politischen Organisation Rechnung zu tragen. Anja Wagner revidiert ihrerseits die in der Ethnographie der Garo und der Khasi vorherrschende Konzentration auf deren matrilinearer Deszendenzordnung, indem sie, mit vergleichendem Blick, die lokale Bedeutung von „Häusern“ herausarbeitet und die zentrale Relevanz von Heiratsbeziehungen demonstriert.
  • Galahad, Sir, Mütter und Amazonen, Liebe und Macht im Frauenreich; die erste weibliche Kulturgeschichte. Ein Umriss weiblicher Reiche. Non Stop-Bücherei, Berlin. Sir Galahad führt ihre Beweise mit einem so bestechenden Feuerwerk des Stils und der Sprache vor, dass man nur wünschen kann, es möge die Kraft des Vortrags ein einziges Mal einem ernsthaften Archäologen gegeben sein. (Ceram, Götter, Gräber und Gelehrte).
  • Gilligan, Carol, Die andere Stimme, Lebenskonflikte und Moral der Frau. Carol Gilligans viel beachtetes und anhaltend kontrovers diskutiertes Buch zur unterschiedlichen moralischen Ausstattung der Geschlechter. Ihre These: Männer sind in ethischen Fragen und Konflikten von „Gerechtigkeitsmathematik“ bestimmt, während Frauen ihre Wertmaßstäbe aus Verantwortung und Fürsorge um andere herleiten. Eine Abrechnung mit der männlichen Entwicklungspsychologie (Psychologie heute).
  • Gimbutas, Marija, Die Balten, 1963, Herbig. Geschichte eines Volkes im Ostseeraum. Das Standardwerk der faszinierenden Geschichte und Kultur der Balten: der Litauer, Letten, Kuren und der Ureinwohner Ostpreußens.
  • , Die Sprache der Göttin
  • , Die Zivilisation der Göttin
  • Göttner-Abendroth, Heide, Das Matriarchat I, Geschichte seiner Erforschung. Die moderne, kritische Matriarchatsforschung berührt alle bekannten Bereiche des Wissens und hinterfragt sie. Sie ist ein neues Paradigma von Gesellschaft und Geschichte, das durch Erkenntnis die Ablösung von der patriarchalen Zivilisation ermöglicht und Wege aus dieser zerstörerischen Gesellschaftsform weisen kann. Matriarchatsforschung ist daher nicht nur unverzichtbare wissenschaftliche Grundlagenforschung, sondern führt darüber hinaus zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. In diesem Band wird die mehr als hundertjährige Geschichte der Matriarchatsforschung dargestellt. Es wird gezeigt, wie bis in unsere Gegenwart hinein überwiegend unsachlich, weil vorurteilshaft und wissenschaftlich nicht ausreichend fundiert, mit dem Thema „Matriarchat“ umgegangen wird. Die weiteren Bände: Band II,1: Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien (erschienen 1991/1999) Band II,2: Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika (erschienen 2000)
  • , Das Matriarchat II/1, Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien
  • , Das Matriarchat II/2, Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika
  • , Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft. „Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft“ ist ein matriarchaler Lebensentwurf, der helfen will, das patriarchale Gesellschaftsmodell abzulösen. „Am Anfang die Mütter“ – so übersetzt Heide Göttner-Abendroth den Terminus Matriarchat. Aus dem mütterlichen Prinzip des Lebensschenkens, dem Frauen und Männer gleichermaßen dienen, entwickelt sie das Bild einer Kultur, die Kreisläufe an Stelle des linearen Fortschritts setzt, die eine Ökonomie des Schenkens statt Ausbeutung und Gewinnmaximierung anstrebt und die von Würde, gegenseitigem Respekt der Geschlechter und Lebensalter sowie der Heiligung allen Lebens getragen ist. Die Besinnung auf die Weisheit matriarchaler Kulturen der Welt, von denen einige bis heute in Frieden und ausgeglichenem Wohlstand existieren, führt zu einer Gesellschaft in Balance, die auf die Kraft und die Intelligenz von Gemeinschaften baut. Viele Menschen suchen heute nach Möglichkeiten, lebensfördernd zu wirken. Heide Göttner-Abendroths Entwurf einer matriarchalen Politik ist dafür ein wichtige Wegweiser.
  • , Die Göttin und ihr Heros. Dieses Buch bietet eine Rekonstruktion der verdrängten, verdeckten und vergessenen matriarchalen Religionen und Spiritualität. Der matriarchale Hintergrund der Göttinnengestalten, die in indischen, persischen, westasiatischen, ägyptischen, griechischen, keltischen und germanischen Mythen vorkommen, wird durch eine vergleichende und patriarchatskritische Analyse wiedergewonnen; die Gestalten werden aus ihrem eigenen kulturellen Zusammenhang erklärt. Darauf aufbauend wird gezeigt, wie die Symbol- und Handlungsmuster der matriarchalen Religionen und Spiritualität in den internationalen Märchen weiterleben. Anschließend wird anhand von großen Epen des europäischen Mittelalters nachgewiesen, dass auf dem Boden von Mythologie und Märchen die Struktur der matriarchalen Religionen zur Grundlage von poetischen Stoffen europäischer Dichtung wird. Der große Einfluss sehr alter matriarchaler Denkformen auf unsere Kultur wird dadurch sichtbar. Dies wiederzuentdecken bedeutet, einen wesentlichen Teil unserer verschütteten Kulturgeschichte zurückzugewinnen.
  • , Die tanzende Göttin, Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik
  • , Fee Morgane, der Heilige Gral, Die großen Göttinnenmythen des keltischen Raumes
  • , Frau Holle, das Feenvolk der Dolomiten, Die großen Göttinnen-Mythen Mitteleuropas und der Alpen. Frau Holle – eine Große Göttin? Die beliebte Geschichte von der alten Frau in den Wolken hält so manche Überraschung bereit. Aus einem reichen Schatz von Frau-Holle-Mythen lässt Heide Göttner-Abendroth das Bild einer Kultfigur lebendig werden, die das Leben der Menschen über Jahrtausende geprägt hat. Was wir als Märchen kannten, begegnet uns nun bemerkenswert anders.
  • , Für Brigida, Göttin der Inspiration
  • , Für die Musen. „Wenn heute jemand behauptet, ein Matriarchat habe es nie gegeben, so beruht diese Aussage schlicht auf mangelnder Sachkenntnis.“ Das sagt Heide Göttner-Abendroth, Deutschlands bekannteste und avancierteste Matriarchatsforscherin. Aber auch das, was z.B. bei Bachofen über Matriarchate zu lesen ist, „ist häufig von Ideologie verkleisterte, durch eine Männerbrille betrachtete Forschung gewesen“. In diesem Buch gibt die Autorin einen Überblick über die verblüffenden Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit. Es gab eine matriarchale Kulturepoche, die mindestens 6.000 Jahre dauerte. Es war eine Gesellschaftsform, die der heutigen weit überlegen ist. Sie hatte ein höchstes Niveau an sozialer Ausgewogenheit, Lebens- und Liebeskultur und an geistiger Kultur, einschließlich wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse. Es geht um eine Kulturepoche, die aus unserem heutigen Bewusstsein verdrängt worden ist, deren Inhalte ausgelöscht, deren Begriffe patriarchalisiert und von späteren Nachfolgekulturen und -religionen vereinnahmt worden sind. Wir lesen, warum matriarchale Schwesterlichkeit gut wäre auch gegen die Verwilderung der Männer in der Gegenwart, warum matriarchales Denken und Handeln ein Segen für die Krisen unserer Zeit sein könnte. Heide Göttner-Abendroth erklärt, was matriarchale Praxis in einer männerbeherrschten Gesellschaft heute bedeuten kann.
  • , Gesellschaft in Balance. Dokumentation des ersten Weltkongresses für Matriarchatsforschung 2003 in Luxemburg. Auf dem Weltkongress für Matriarchatsforschung 2003 in Luxemburg wurde die moderne Matriarchatsforschung erstmals als eine neue Wissenschaft einer großen Öffentlichkeit vorgestellt. In ihr werden alle matrilinearen und matriarchalen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart erforscht. Sie deckt damit unsere kulturellen Wurzeln auf und vervollständigt die Kulturgeschichte der Menschheit. So schafft sie ein neues Paradigma und hat für ungelöste, soziale und politische Probleme konkrete Alternativen anzubieten. An den Themen der Matriarchatsforschung arbeiten ForscherInnen auf der ganzen Welt. Die bekanntesten von ihnen, einschließlich indigener ForscherInnen aus heute noch matriarchalen Ethnien, kamen auf dem Weltkongress zusammen. Ihre Vorträge sind in diesem Dokumentationsband versammelt.
  • , Inanna, Gilgamesch, Isis, Rhea, Die großen Göttinnen-Mythen Sumers, Ägyptens und Griechenlands. Gilgamesch, Isis, Parzival, König Arthur, die Welt der Feen oder Frau Holle … Die vertrauten alten Mythen vom Anfang und Ende der Welt, von göttlicher Macht, geheimnisvollen Schätzen und den archaischen Labyrinthen der Liebe sind hochaktuell. Hier begegnen sie uns neu und lesen sich bemerkenswert anders.
  • , Kurt Derungs: Mythologische Landschaft Deutschland
  • Gould Davis, Elizabeth, Am Anfang war die Frau, Die neue Zivilisationsgeschichte aus weiblicher Sicht
  • Haarmann, Harald, Die Universalgeschichte der Schrift. Auf unserem Planeten werden heute 5.000 Sprachen gesprochen, nur 650 davon werden geschrieben. Wie kommt es, dass die chinesische Schrift, die wohl umständlichste und aufwändigste Schreibweise der Schriftgeschichte, sich bis ins Computerzeitalter als Alltagsschrift behauptet? Und wieso wird das Türkische (eine arabische Sprache) in lateinischen Buchstaben geschrieben? Schrift ist weit mehr als nur ein schlichtes Zeichensystem zur Übermittlung von Informationen. Der renommierte Sprachwissenschaftler Harald Haarmann lädt ein zu einer „spannenden Abenteuerreise durch die vielfältigen Schrift-Kulturen dieser Welt“ (Die Presse). Das durchgehend illustrierte Standardwerk ist die bisher umfassendste Dokumentation aller Schriftsysteme in einem Band.
  • Hammes, Manfred, Die Amazonen, Vom Mutterrecht und der Erfindung des gebärenden Mannes, Fischer-Verlag. Seit nahezu drei Jahrhunderten geistern die Amazonen durch die Aufzeichnungen ernsthafter Wissenschaftler und phantasiebegabter Erzähler. Dichtung und Wahrheit werden kaum lösbar miteinander verquickt. Antike Autoren lassen die Amazonen gegen Herakles und im Trojanischen Krieg gegen Achilles kämpfen. Portugiesische Eroberer und Missionare des 16. Jahrhunderts wollen sie in Zentralafrika und Südamerika entdeckt haben. Kaum war zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Überzeugung vorherrschend, dass es Amazonen als historische Realität nie gegeben habe, da legten russische Archäologen 1928 in Zemo-Avchala bei Tiflis die Grabstätte einer skytisch-sarmatischen Kriegerin frei, einer Amazone. Eins aber blieb durch alle Zeiten: das Bild der Amazone wurde von Männern propagandistisch ausgeschlachtet.
    Der Autor geht den alten Berichten nach, deckt Widersprüchliches und Glaubwürdiges auf. Ein Buch für alle, die der Frauenemanzipation auf den mythischen und historischen Grund gehen möchte.
  • Heinsohn, Gunnar, und Steiger, Otto, Die Vernichtung der weisen Frauen; Hexenverfolgung, Kinderwelten, Bevölkerungswissenschaft, Menschenproduktion, Heyne-Verlag. Irrationale Frauen und wahnsinnige Verfolger – oder staatliche Bevölkerungspolitik gegen Geburtenkontrolle: Warum sind die Hexen verbrannt worden? Der Spiegel schreibt dazu: Der Holocaust an den Hexen sei, lautet die zentrale These des Soziologen Gunnar Heinsohn und des Wirtschaftswissenschaftlers Otto Steiger, nicht nur ein Produkt geisteskranker Hysterie einzelner Staats- und Kirchenmänner, sondern von Klerus und Adel aus „exaktem politischen Kalkül entwickelt“ worden. Um mit den Frauen „das alte Volkswissen über Geburtenkontrolle auszurotten“, das von den vorrangig als Hexen verdächtigten Hebammen gehütet und weitergeben wurde.
    Durch die gewaltsame Tilgung des Verhütungswissens (was bis heute noch unter Kartell steht, Gisa) sollten die Frauen dazu gebracht werden, so Heinsohn und Steiger weiter, „mehr Kinder zu empfangen und aufzuziehen, als sie für die ökonomische Reproduktion ihrer Familien brauchten“.
  • Heydecker, Joe J., Die Schwestern der Venus
  • Husain, Shahrukh, Die Göttin, Das Matriarchat, Mythen und Archetypen, Schöpfung, Fruchtbarkeit und Überfluss, Glaube & Rituale. Der Mythos der Großen Göttin – Symbol der Fruchtbarkeit und Leben spendenden Mutterschaft – verbindet sich mit Hoffnungen auf Naturnähe, Ganzheitlichkeit, Frieden und Freiheit. Dieses recht bebilderte Buch schildert die wichtigsten wissenschaftlichen Theorien über matriarchale Gesellschaften in der Frühzeit der Menschheit und veranschaulicht die unterschiedlichen Aspekte der Kultischen Verehrung des weiblichen  Prinzips in verschiedenen Kulturkreisen.
    Shahrukh Husain studierte Ethnologie und Psychologie; sie ist in den britischen Medien und in der Politik als Beraterin für Kulturfragen tätig.
  • James, E.O., Der Kult der großen Göttin. Das Buch ist ein Meilenstein der Mythenforschung im 20. Jahrhundert und wurde im englischen Sprachgebiet zu einem Klassiker der Religionswissenschaft. Mit einem landschaftsmythologischen Beitrag zum Orient und zum Alten Testament von Kurt Derungs.
  • Johnson, Buffie, die große Mutter in Ihren Tieren, Göttinnen alter Kulturen
  • Karwiese, Stefan, Groß ist die Artemis von Ephesos, Geschichte einer der großen Städte der Antike
  • Keller, Evelyn Fox, Liebe, Macht und Erkenntnis: Männliche oder weibliche Wissenschaft? Keller gilt als eine der Pionierinnen auf dem Gebiet der feministischen Naturwissenschaftsforschung und -wissenschaftskritik. Aus ihren wissenschaftstheoretischen Forschungen zieht Keller den Schluss, dass die durch männliche Dominanz geprägte innere Struktur der Wissenschaft zu den bioethischen Problemen der Gegenwart führt. Sie ist Physikerin und Philosophin.
  • Klotz, Heinrich, Die Entdeckung von Catal Hüyük
  • Kohlhammer, Alle Bücher aus der Reihe: Das Matriarchat
  • König, Marie E.P., Am Anfang der Kultur, die Zeichensprache der frühen Menschen
  • Kutter, Ernie, Der Kult der drei Jungfrauen
  • Makilam, Die Magie kabylischer Frauen und die Einheit einer traditionellen Berbergesellschaft. Makilam wurde 1948 in der Großen Kabylei, einer von Berbern besiedelten Region Algeriens geboren. Als junge Frau verließ die Verfasserin ihr Land, um in Europa zu studieren, und begann mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Sie begriff diese Arbeit von Anfang an nicht als persönliche, private Angelegenheit, sondern stellte die Geschichte ihres Lebens, ihrer Familie, ihres Dorfes in einen Zusammenhang mit der Geschichte ihres Volkes und ihrer Heimatregion. Sie selbst hatte als Kind noch Forscherinnen und Forscher erlebt, Ethnographen und Historiker, Missionare zumeist, die die Eigentümlichkeiten der kabylischen Kultur zu erfassen suchten und dabei eine euro- wie androzentrisch geprägte Darstellung der ‚Wirklichkeit‘ entworfen haben.
  • , Zeichensprache
  • Männerbande und Männerbünde, Band 1+2, Ethnologische Forschungen zur Rolle des Mannes im Kulturvergleich, Ausstellungskatalog, 1990
  • Matthews, Caithlin, Sophia, Göttin der Weisheit
  • Meier-Seethaler, Carola, Jenseits von Gott und Göttin, Plädoyer für eine spirituelle Ethik, becksche reihe. Gentechnik und andere Spitzentechnologien fordern zu völlig neuen ethischen Entscheidungen heraus, auf die unsere traditionellen religiösen und moralischen  Maßstäbe nicht zugeschnitten sind. Carola Meier-Seethaler zeigt in ihrem provozierenden Buch, dass der Glaube an einen gütigen Vatergott – oder eine Göttin – uns ebenso wenig einer verantwortlichen Lösung näherbringt wie der Rückzug auf rein pragmatische Übereinkünfte. Indem sie den großen Religionsmodellen der Menschheitsgeschichte nachgeht, führt sie die Leserinnen und Leser hin zu einer spirituellen Ethik, die unseren Emotionen ihr Recht gibt und den Begriffen der Menschenwürde und der Würde der Kreatur ihre nachfühlbare Qualität verleiht.
  • , Ursprünge und Befreiungen. Die sexistischen Wurzeln der Kultur. Bekannt wurde sie durch ihre Schriften zur Kulturphilosophie und zur Symbolforschung. Darin thematisiert sie den grundlegenden Wandel im Geschlechterverhältnis an der Schwelle zur historischen Zeit und analysiert die kulturellen Wurzeln von Krieg und Fundamentalismus mit dem Ziel, polarisierende Denkmuster zu überwinden. Nach mehr als 20 Jahren legt sie die Neufassung ihres 1988 erschienenen Buches „Ursprunge und Befreiungen. Eine dissidente Kulturtheorie“ vor. Beweggrund dafür waren wissenschaftliche Fortschritte auf den Gebieten der Archäologie, Kulturgeschichte und Soziologie, die zur Revision einiger Annahmen führten. Jedes der vier Kapitel wird durch den Einbezug neuer Fakten bereichert, das letzte mit der kritischen Analyse der wirtschaftspolitischen und der religiös- moralischen Verwerfungen unserer Gegenwart.
  • , Von der göttlichen Löwin zum Wahrzeichen männlicher Macht, Ursprung und Wandel großer Symbole
  • Mollenkott, Virginia R., Gott eine Frau? Vergessene Gottesbilder der Bibel
  • Monaghan, Patrizia, Lexikon der Göttinnen, 
  • Morgan, Elaine, Der Mythos vom schwachen Geschlecht, Wie die Frauen wurden, was sie sind. Wo immer wir etwas über die Geschichte der Menschheit erfahren, stets steht der Mann für das Ganze. Nun hat eine englische Anthropologin diese eindeutige männliche Fehldeutung unserer Entwicklungsgeschichte einmal mit Geist, Witz und Wissenschaft unter die Lupe genommen und beweist, was offenbar immer noch eines Beweises bedarf: dass die Frau keineswegs eine Schöpfung aus zweiter Hand oder eine schlecht gelungene Kopie des Mannes ist. Das tut sie so gut gelaunt und ganz und gar nicht wehleidig, dass ihr Buch auf für Männer nicht nur lesenswert, sondern sicher sogar liebenswert sein dürfe („Für Sie“)
  • Morgan, Marlo, Traumfänger, Was eine seltene Ehre ist, kostet die amerikanische Ärztin Marlo Morgan zunächst viel Kraft und Überwindung: eine dreimonatige rituelle Wanderung durch den australischen Busch als Gast der Aborigines. Doch im Laufe der strapaziösen Tour erfährt sie eine ungeheure emotionale Bereicherung und spirituelle Wandlung.
  • , Traumreisende, Schon wenige Stunden nach ihrer Geburt wird die Aborigine Beatrice in die Obhut eines Waisenhauses gegeben. Als Erwachsene macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Eine Reise zwischen den Welten beginnt, die ihr Leben für immer verändern wird …
  • Mulack, Christa, Die Wurzeln weiblicher Macht. Frauen erkennen ihre Stärke durch Rückbesinnung auf ihre eigenen Wurzeln. Ihr Blick auf uralte Traditionen des Matriarchats schenkt Bilder machtvollen Frauseins: Die Göttin, weisheitliche Vorstellungen, Heldinnen von Märchen und Mythen stehen für Wertvorstellungen, die sich an der Hervorbringung und dem Schutz des Lebens orientieren. Im Gegenzug werden patriarchale Mechanismen aufgedeckt, die Frauen von Kindheit an entmachten.
    Die Autorin wirbt dafür, dass Frauen sich neu matriarchales Bewusstsein aneignen. Nur so, von ihren Wurzeln her, wird sich auf Dauer weibliche Stärke behaupten.
  • , Im Anfang war die Weisheit. Das Unbehagen vieler religiös suchender Menschen am überlieferten männlichen Gottesbild führt zur Rückbesinnung auf die Weisheit, die vor langer Zeit unter zahlreichen Namen als Göttin verehrt wurde. Auch in der Bibel lassen sich die Spuren eines solchen weiblichen Gottesbildes finden.
  • , Mädchen ohne Hände
  • , Natürlich weiblich. Das Konzept der Gleichberechtigung hat vielen Frauen zwar eine gewisse individuelle Freiheit gebracht, aber nur im Rahmen patriarchaler Strukturen. So regt Christa Mulack eine innerfeministische Diskussion über die Begriffe „Gleichberechtigung“ und „Gleichwertigkeit“ an, weil sie die tatsächlichen Verhältnisse eher verschleiern als verändern.
    Das Leugnen der biologisch begründeten Geschlechterdifferenz führt heute zu einer Selbstentfremdung der Frau, zumal die jüngste Forschung beweist, dass die Frau von der Natur eindeutig bevorzugt wird und die Frau lebenstüchtiger ist als der Mann.
    Ein Hindernis für die Frauenbewegung ist die latente Frauenfeindlichkeit selbst bei Frauen. Die Autorin zeigt drei Felder auf, wo deshalb Frauensolidarität besonders nötig ist: im Verhältnis der Mütter und Töchter, zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen und in der erotischen Orientierung der Frau.
  • , Religion ist zu wichtig, um sie den Männern zu überlassen. Frauen wenden sich heute immer stärker der Göttin-Symbolik zu und verstoßen damit gegen mächtige Tabus. Dabei geht es nicht einfach um einen Austausch von Worten und Bildern, Kulten und Ritualen, sondern um die Revolution eines ganzen Welt- und Menschenbildes, um ein neues Wirklichkeits- und Seinsverständnis. Die angestammten männlichen Konzepte von ‚Gott dem Herrn‘ haben versagt, denn sie zeitigten eine realitätsferne und menschenfeindliche Ethik. Die Anerkennung und Verehrung der Göttin ist daher kein „Rückfall ins Heidentum“, sondern eine Frage des Überlebens und unverzichtbares Symbol für ein tragfähiges ethisches und naturverträgliches Wertesystem.
  • Neumann, Erich, Die Große Mutter, die weibliche Gestaltung des Unterbewußten
  • Pinkola Estés, Clarissa, Die Wolfsfrau. Die Auferstehung der Wilden Frau. Clarissa Pinkola Estes glaubt, dass eine Frau nur stark, gesund, kreativ und glücklich sein kann, wenn sie zu den Wurzeln ihrer instinktiven Natur zurückfindet – zur „Wolfsfrau“, der wilden, ungezähmten Urfrau in ihr.Rund zwanzig Mythen, Märchen und Geschichten aus den verschiedenen Kulturkreisen dieser Welt erzählt und analysiert die Autorin, damit Frauen wieder zu ihren instinkthaften Eigenschaften finden.
  • , Die Wolfsfrau erzählt. Erzählungen sind Medizin. Sie heilen Wunden und rufen Erinnerungen wach. Dieses Buch versammelt die schönsten Märchen, Mythen und Geschichten von Clarissa Pinkola Estés, die mit ihrem Bestseller «Die Wolfsfrau» Tausenden von Frauen geholfen hat, zu den Wurzeln ihrer Instinktnatur, zur ungezähmten Urfrau zurückzufinden.
  • Pollack, Rachel, Im Körper der Göttin, Weibliche Weisheit in Mythos, Landschaft und Kultur
  • Pusch, Luise F., Alle Menschen werden Schwestern. Luise F. Puschs zweites Buch zur Kritik der Männersprache enthält 12 Aufsätze und 22 Glossen aus den Jahren 1983-89, z. B. über »Frauen, Sprache und Aids«, Amtweiblinge und Amtfrauen, die Kätzin, die Rättin und die Feminismaus, das Fraulenzen, die Zwangerschaft und Vaterflucht. Außerdem wird die Frage, ob Herren herrlich sind und Damen dämlich, ein für allemal geklärt.
  • , Das Deutsche als Männersprache. Die feministische Linguistik entlarvt die Geschichte und Struktur der Sprachen als Männergeschichte und Männerstruktur. Die feministische Linguistik fundiert und dokumentiert die sprachkritische, sprachschöpferische und sprachpolitische Arbeit der Frauen. Speziell zum Deutschen gibt es bislang nur die wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten der Konstanzer Linguistin Luise F.Pusch, die hier erstmals gesammelt vorgelegt werden.
  • Röder, Regina, Hummel, Juliane, Kunz, Brigitte, Göttinnendämmerung
  • Romankiewicz, Brigitte, Die schwarze Madonna
  • Sammler: Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung, eine moderne Hexenjagd. – Claudia von Werlhof: Gewalt und Geschlecht
    Carola Meier-Seethaler: Die systematische Verunglimpfung der Matriarchatsforschung
    Christa Mulack: Die Matriarchatsforschung in der Diskussion. Eine Verteidigung
    Heide Göttner-Abendroth: „Verhindert sie mit allen Mitteln!“ Die Diskriminierung der modernen Matriarchatsforschung und ihre praktischen Folgen
    Charlene Spretnak: Wissenschaftspolitik und die Kampagne gegen Marija Gimbutas
    Joan Marler: Der Mythos vom ewigen Patriarchat. Eine kritische Antwort auf Cynthia Ellers: „Der Mythos von der matriarchalen Frühgeschichte“
    Kurt Derungs: Matriarchatsforschung und Diskriminierungsspirale
  • Schmölzer, Hilde, Die verlorene Geschichte der Frau, 100.000 Jahre unterschlagene Vergangenheit, Edition Tau. Alles, was Frauen durch die Jahrtausende und Jahrhunderte hindurch für das Gesamtwohl geleistet haben, fiel weitgehend der Geschichtslosigkeit anheim. Diesem unhaltbaren Zustand mach dieses Buch ein Ende. Geschichte ist Männergeschichte. Weil „Mann“ über lange Zeiträume hinweg gleich „Mensch“ gesetzt wurde, ist auch die tradierte, durch Jahrtausende hindurch gefilterte Vergangenheit männlich definiert. Frauen bleiben ausgespart oder sind an den Rad gedrängt, zu Ausnahmefrauen stilisiert, denen nur dann und wann die Funktion einer Handlungsträgerin zugebilligt wird. Lediglich männliche Heldentaten, Eroberungen und Kriege verdienen es, aufgezeichnet zu werden. Weibliche Leistungen, die für das Funktionieren der Gesellschaft mindestens ebenso wichtig waren wie die Feldzüge und politischen Systeme der Männer, sind in unserem Geschichtsbild kaum präsent. Die literarischen Erfindungen von Frauen wurden unterschlagen, unterdrückt, oder von Männern für ihre eigenen ausgegeben.
    Im vorliegenden Buch wird versucht, die vergessenen, verlorene Geschichte der Frau aus dem Gesichtsdunkel herauszulösen, und „gleichberechtigt“ neben jene der Männer zu stellen. Es bietet eine komprimierte Zusammenfassung der Erkenntnisse, die vornehmlich seit den siebzigerJahren auf diesem Gebiet gewonnen wurden, und ermöglicht damit einen „neuen Blick“ auf die Geschichte, der die ganze Wirklichkeit, nämlich die männliche u n d weibliche umfasst. Von der frühen Vorgeschichte mit ihren entwickelten, matrizentrischen Kulturen spannt es einen Bogen über die Antike, das Mittelalter bis herauf in die Neuzeit und neueste Zeit, wobei immer die Frau und ihre vielfältigsten Lebensformen im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Es zeigt sie aber auch in ihrer Beziehung zum Mann und in den Beschränkungen, denen sie in einer patriarchalischen Gesellschaft bei der Gestaltung ihres eigenen Lebens unterworfen war. Ein spannendes, unterhaltsames und informatives Werk, das nicht nur Vergangenheit erklärt, sondern auch dazu beiträgt, die Gegenwart besser zu verstehen.
  • Shuttle / Regrove, Die weise Wunde Menstruation, Fischer-Verlag, Die Frau in der Gesellschaft. Ein letztes Tabu der Weiblichkeit wird ad absurdum geführt: die Angst vor der Menstruation. Eine natürliche Einstellung der Frau – und nicht nur der Frau – zu allen Lebensfunktionen ihres Körpers verhilft ihr zum positiven Erleben der sog. „kritischen Tage“, zu neuer Selbsterfahrung. Diese Erkenntnis wird in der vorliegenden Untersuchung, der ersten umfassenden Studie zu diesem Thema, anhand einer Fülle von wissenschaftlichem Material begründet.
  • Sjöö, Monica, Mor, Barbara, Wiederkehr der Göttin, Verlag Labyrinth. Wiederkehr der Göttin. Die Religion der großen kosmischen Mutter und ihre Vertreibung durch den Vatergott von Monica Sjöö/Barbara Mor
    Barbara Mor und Monica Sjöö lassen eine vor Tausenden von Jahren gelebte Kultur, die vorrangig von Frauen getragen und geprägt war, lebendig werden. Diese Kultur, die bisher als „Vorgeschichte“ und „Mythos“ abgetan worden ist, müssen wir mühsam wieder ausgraben und uns zu eigen machen. Es ist aufregend zu verfolgen, wie die Autorinnen unendlich viele Einzelheiten aus Mythen und Ausgrabungsfunden, aus alter und neuer Literatur sowie aus eigener Anschauung zusammentragen und in einem intuitiven Mosaik ursprünglicher Zusammenhänge sichtbar machen.
    Das Kennenlernen der alten Mutterkulturen und der Religion von der Großen Göttin eröffnet angesichts der Leiden dieser Welt die Möglichkeit, eine andere Form des Lebens zu erfahren, in der die unendliche Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur selbstverständlich ist.
  • Spender, Dale, Frauen kommen nicht vor. Sexismus im Bildungswesen. Die Autorin untersucht die Realität hinter dem Mythos von der Chancengleichheit der Geschlechter in unserem Bildungssystem, das von Männern errichtet und kontrolliert wird und in deren Interesse funktioniert. Im Klassenzimmer, wo die männliche Sicht als die allgemeingültige interpretiert wird und die weiblichen Interessen abgewertet werden, müssen Mädchen lernen, sich anzupassen, sind es die Jungen, die die Aufmerksamkeit der Lehrer erhalten. Wie gravierend diese Erfahrungen für die weibliche Entwicklung sind, beschreibt dieses Buch.
  • Starhawk, Der Hexenkult als Ur-Religion der Großen Göttin
  • Stone, Merlin, Als Gott eine Frau war. Die Geschichte der Ur- Religion unserer Kulturen.
  • Tscheng-Tsu Schang, Chinas weise Frauen, Heilerin, Schamanin, Priesterin
  • Uhlig, Helmut, Die große Göttin lebt. Die ältesten uns bekannten Kulturen waren Matriarchate. Erst vor etwa 5000 Jahren brach die Zeit der Männerherrschaft an. Die „Große Göttin“ wurde damals ihrer angestammten Rechte beraubt, männliche Gottheiten traten an ihre Stelle. Helmut Uhlig macht in seinem Band deutlich, daß durch die Entmachtung der Frau viel Wissen um Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, Werden und Vergehen, Tod und Wiedergeburt verloren ging. Er ist der Ansicht, daß so ein Großteil der uns heute bedrängenden Probleme verursacht wurde und plädiert „für eine neue Beschäftigung mit dem Mutterkult“.
  • Uhlmann, Gabriele, Catal Höyük, Der Gott im 9. Monat und anderes
  • Unionsverlag: Die schwarze Frau. Die Schwarze Frau – Urmutter, Schicksalsfrau, Prüferin und Helferin: Für viele ist sie eine spirituelle Entdeckung geworden. Wer ist diese heilige Frau? Ist sie als schwarze Madonna eine christliche Gestalt, oder reichen ihre Wurzeln viel weiter zurück? Als verborgene Überlieferung hat sich die Verehrung der göttlichen Ahnfrau in Mythen und Märchen bis heute erhalten.
  • vor 12.000 Jahren in Anatolien, die ältesten Monumente der Menschheit, Ausstellungskatalog, Badisches Landesmuseum, Stuttgart 2007
  • Voss, Jutta, Das Schwarzmond-Tabu
  • Walker, Barbara G. Göttin ohne Gott
  • , Das geheime Wissen der Frauen, Lexikon
  • , Die geheimen Symbole der Frauen, Lexikon weibl. Spiritualität
  • Wallinger, Elisabeth, Hekates Töchter, Hexen in der römischen Antike
  • Warner, Marina, In weiblicher Gestalt. Die Verkörperung des Wahren, Guten und Schönen
  • Weiler, Gerda, Ich verwerfe im Lande die Kriege, Das verborgene Matriarchat im Alten Testament, Frauenoffensive. Noch heute werden die Gesellschaftsmuster der abendländischen Menschheit entscheidend durch die Inhalte der alttestamentlichen Religion geprägt. Unbewusst und darum so nachhaltiger  bestimmt die patriarchale Denknorm der Bibel unsere Befindlichkeit in dieser Welt. Der vom Alten Testament ausgehende Geist macht Frauen zu Unterdrückten und Projektionsträgerinnen des Bösen. Davon sind alle Frauen betroffen.
    Doch auch das Volk der Bibel wurzelt im matriarchalen Urgrund. In Kenntnis der altorientalischen Ritualtexte führt die Autorin die biblischen Familien- und Erzvätergeschichten auf matriarchale Kultlegenden zurück und entlarvt die Vorstellung von einem patriarchalen Urmonotheismus als rückwärts gerichtete Projektion. Dabei erwachen vergessene Kulte zu neuem Leben, und die Bedeutung des matriarchalen Bewusstseins für die Heilung unserer am Patriarchat kranken Welt wird deutlich.
  • , Eros ist stärker als Gewalt, Eine feministische Anthropologie I. „Der Mensch stammt vom Affen ab.“ – Die Evolutionsgeschichte der Menschheit stellte bisher aber nur die Entwicklung der Männer dar. Frauen wurden in ihr weder erwähnt noch abgebildet: sie dienten angeblich nur der Reproduktion der Gattung. Dieses Bild von der „naturgegebenen Ordnung der Geschlechter“ wurde auch in der Tierbeobachtung unreflektiert zugrunde gelegt, die hemmungslos „Alpha-Männchen“ und „Haremshalter“ auf die Tierwelt projizierte. Gerda Weiler entkräftet die Mythen von der natürlichen Dominanz des Männlichen (nicht nur) in der Tierwelt und gibt einen Einblick in die Vielfalt der evolutionären Entwicklung von sozialer Intelligenz. Sie zeigt, wie das mann-menschliche Weltbild den Mann aus den Naturzusammen­hängen herauslöst und zum Naturbeherrscher erklärt. Die Kluft, die der Mann zwischen sich und die Natur gelegt hat, gestattet es ihm, sich nicht als Teil von ihr zu sehen. Denn sonst müsste er den historischen Kränkungen seiner Eitelkeit eine weitere hinzufügen: die Einsicht, dass das Männliche für den Fortbestand des Lebens relativ unwichtig ist…
  • , Der aufrechte Gang der Menschenfrau- Im Zentrum des zweiten, in sich abgeschlossenen Bandes ihrer feministischen Anthropologie widmet sich Gerda Weiler der kulturellen Evolutionsgeschichte der Menschheit. Die Autorin überprüft bisher kaum hinterfragte Thesen der Wissenschaft, die dem Mann als Jäger, Erfinder und Künstler (Höhlenmalerei) jegliches innovative Moment auf dem Weg zur sogenannten Zivilisation zuschreiben. Gerda Weiler deckt die Kurzschlüsse männlich dominierter Wissenschaftsgeschichte auf und macht die weiblichen Beiträge zur Entwicklung technischer, sozialer und transzendenter Intelligenz sichtbar.
  • , Der enteignete Mythos. Gerda Weiler hat das erste Buch in deutscher Sprache geschrieben, das die Weiblichkeitsbilder der einflussreichen Analytischen Psychologie C.G.Jungs einer grundlegenden, feministischen Kritik und Revision unterzieht. Durch die Abwertung des Unbewussten und mit dem Hinweis, dass Frau und Mann über einen gegengeschlechtliche Psyche verfügen, suggeriert die Analytische Psychologie, sie sei Anwalt der Befreiung des Weiblichen aus seiner Gefangenschaft im Patriarchat. Doch nirgendwo wird die Geschlechterhierarchie selbst in Frage gestellt. Gerda Weiler entlarvt den Jungschen Denkansatz als patriarchale Psychologie, die die Ungleichheit der Geschlechter festschreibt. Die Mythen, die der Archetypenlehre zugrunde liegen, haben bereits patriarchale Umdeutungen erfahren. Diese Mythen hatten in ihren Ursprüngen andere Frauenbilder zum Inhalt, die Gerda Weiler in ihrem Buch wieder freilegt und bewusst macht.
  • Ich brauche die Göttin, 1990, Mond-Buch. Bis in die Steinzeit zurück lässt sich der Bildgedanke verfolgen, der die Himmelsgöttin, die zugleich die Weisheit selbst ist, im Lebensbaum Gestalt annehmen. Ischtar verschmilzt mit der Palmengöttin, dem Lebensbaum der Oasen in der Wüste. Der Steinbock ist das totemistische Kulttier der Größen Göttin.
    Die biblische Tamar – ihr Name bedeutet Dattelpalme – gehört in diesen Bedeutungszusammenhang, wie die Analyse von Genesis 38 erweist. Aphrodite, ursprünglich eine altorientalische Himmelsgöttin, wird bei ihrer Wanderung nach Griechenland zur Tochter des Himmelsgottes herabgestuft. Auch ihr ist der Steinbock zugeordnet. Durch den redaktionellen Eingriff Homers wird Aphrodite auf den Aspekt der Liebesgöttin reduziert.
    Venus, ihre römische Schwester, verspricht noch immer – wie alle Großen Göttinnen vor ihr -, ewiges unzerstörbares Leben über alle Tode hinweg. Das Christentum prallte bei seinem „Siegeszug“ durch Europa mit der Göttin und ihrem Kulttier zusammen, und hier hat sich der Prozess abgespielt, bei dem die Göttin zur Hexe wurde. Denn das Christentum beansprucht für sich, Hoffnung auf ewiges Leben zu erwecken.
    Als Symbol des Kulttiers der Göttin steht noch immer das Sternbild des Steinbocks am Himmel. Auch der Tarot transportiert matriarchale Weisheit. Aber die Symbolik der Geheimwissenschaften wird vom christlichen Denken beeinflusst. Am Ende ist die Göttin mit ihrem totemistischen Kulttier, dem Steinbock, endgültig dämonisiert und zur „Hexe mit dem Teufel“ geworden.
  • Wisselinck, Erika, Frauen denken anders. Sophia-Verlag. Frauen halten die Situation unseres Planeten, den männlicher »Erfindergeist« dem Abgrund zutreibt, für keinen »Betriebsunfall« — wir finden die Ursachen die­ser Situation im abendländischen Denken, zu dessen Tradition es gehört, die Hälfte der Menschen, nämlich die Frauen, von vornherein auszuschließen. Wir haben die Zwänge, denen man unsere Körper unter­wirft, und die Spielchen, die man mit unserer Seele treibt, durchschaut. Nun entlarven wir die scheinbar so »neutralen« Kategorien des »menschlichen« Geistes (der immer nur der männliche Geist war). Wir setzen dem unsere eigenen Denkansätze entgegen — einige davon werden in diesem Buch an Beispielen dargestellt. Ein umfangreicher Frage-Antwort-Katalog nimmt gängige Einwände auf, ein aktuelles Literaturangebot animiert zum Weiterlesen. Geschrieben für: Alle diejenigen, die nicht mit dicken Theoriebüchern anfangen, sich aber über feministisches Denken informieren wollen; Feministinnen und solche, die es werden wollen; Neugierige.
  • Wolf, Doris, Das wunderbare Vermächtnis der Steinzeit. Unserer kriegerischen, von Terror, Krieg und Leid heimgesuchten Welt müde geworden, wünschen sich die meisten Menschen Frieden, Sicherheit und Freiheit. Ist eine solche Welt möglich, gab es nicht „schon immer“ Krieg? Die Archäologie der Urgeschichte hat es jedoch bewiesen, während 98% der Menschheitsgeschichte lebten die Menschen in Frieden. Erst das Patriarchat brachte mit seiner Gier nach Macht und Reichtum vor 5000 Jahren den Krieg in die Welt.
    Die urgeschichtliche Zeit wird meist unterschätzt, einseitig interpretiert, fast immer als unwichtig abgetan; doch die urgeschichtliche Kultur könnte in vielen Belangen ein Wegweiser in eine bessere Zukunft sein.
    Doris Wolf ist in diesem Buch dem wunderbaren Vermächtnis der Steinzeit und was daraus geworden ist, nachgegangen – mit erstaunlichen Resultaten.
  • , Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens
  • , Was war vor den Pharaonen?
  • Zingsem, Vera, Lilith, Adams erste Frau. Am Anfang, vor Eva, war Lilith Adams erste Frau. Geheimnisvoll, verführerisch, doch auch unheildrohend. Eine Göttin? Eine Dämonin? Oder einfach eine Frau, die sich nichts gefallen lässt? Geistbegabt, hochfliegend, zu groß für einen dumpfen Erdenkloß mit Namen Adam? Geisterte sie über Jahrtausende als Irrlicht vor allem durch Männerphantasien, so ist sie mittlerweile zu einem Symbol der Frauenbewegung avanciert.
  • , Göttinnen großer Kulturen. Sie gehören zum symbolischen „Urgestein“ unserer kulturellen Tradition – die Gestalten der sagenumwobenen großen Göttinnen. Weit vor der Entstehung des Christentums rankten sich in den antiken Kulturen zahllose Mythen um mächtige weibliche Gottheiten, wurden Rituale gefeiert, um ihnen zu huldigen. Die uralten Texte, in denen sie beschrieben werden, zeugen von tiefer Einsicht in die menschliche Seele und klingen erstaunlich modern. Dieser Band versammelt die eindrucksvollsten Quellen zu Aphrodite, Freya, Isis, Mahadevi und vielen anderen, und gibt faszinierende Kommentare zu ihrem Verständnis.

Bericht über heutige Matriarchte

  • Yang Erche Namu, Christine Mathieu: Das Land der Töchter
  • Veronika Bennholdt-Thomsen: Juchitan – Stadt der Frauen
  • Isabelle My Hanh: Kinder, Küche, Karma, über Frauen in der buddhistischen Religion

online: http://elaine.ihs.ac.at/~isa/ und hier die Studie runterladen.