Klimawechsel

Wenn wir zur Harmonie innerhalb der Gesellschaft kommen wollen, ist es falsch, eine Gleichheit / Gleichberechtigung beider Geschlechter einzufordern, denn dann ist „von Menschen“ die Rede, während „DER Mensch“ in den letzten 5000 Jahren immer DER Mann war, der nur bei Bedarf auch Frauen zuließ, während er diesen eine lange Zeit bis ins 20. Jahrhundert sogar die Seele abgesprochen hatte.

Wenn es hier und heute heißt „Wir Menschen befördern den Klimawechsel, weil wir Menschen Einfluss auf die klimatischen Ereignisse nehmen“, so sind dies tatsächlich die Männer der letzten 5000 Jahre gewesen, die das herbeigeführt haben.

Deshalb lehne ich es strikt ab, unter „wir Menschen“ vereinnahmt zu werden. Ich gehöre nicht zu der Raubbau treibenden Gruppe, die meine Disposition als Frau zwar glaubt, als biologisch dazu auserwähltes Naturgeschöpf sehen zu können, selbst aber als Herrscher über diese Natur versucht zu herrschen. „Wir Menschen“ ist also die falsche Bezeichnung, wenn es um mehr als 50 % der Bevölkerung geht – die Frauen!

Wir werden also neue Wege finden müssen, in denen Frauen herausarbeiten, wie wir in Harmonie mit der Natur und uns selbst leben können. Die Imitation männlicher Sicht- und Vorgehensweise birgt nur Nachteile.

Es gibt viele Ansatzpunkte, die wir erst einmal bereinigen müssen. So die Sprache, die männlich geprägt ist (man, jemand, kein Mensch, …). Diese Floskeln implizieren männliches Denken, das lange behütet wurde, indem Frauen aus Wissenschaft und Philosophie ausgegrenzt blieben. Forscher werden das sehen, was sie aus ihrer mann-menschlichen Disposition heraus erkennen können. Unseren Kenntnissen fehlt die frau-menschliche Sichtweise.

Sie fehlt vollständig, denn ihre soziale Intelligenz wurde ins Abseits gedrängt, wo sie beschränkt auf die 3 Ks (Küche, Kinder, Kammer) gehalten wurde wie eine Sklavin und Dienerin, immer dem „Haupt der Familie“ (dem Mann) untertan. In allen drei abrahamistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) wird dies bis heute gepredigt. Daraus kann sich keine bessere Weltsicht ergeben, die es leistet, bescheiden mit der Natur umzugehen.

 

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