Wissenschaftstheorien

Gisa, 3. Juni 2018

Wissenschaftler*innen denken offensichtlich nicht themenübergreifend über ihre Behauptungen nach. Aus einer (ungeklärten) Theorie wird sehr schnell eine „Das-ist-so“-Behauptung. Beispiel:

 

Zu Beginn einer Art gab es entweder gleich Tausende davon (das behauptet der Kreationismus mit „Gott schuf…“) oder nur einige wenige Exemplare (Evolutionstheorie). Wenn es schlagartig sehr viele gab (z.B. Kambrische Revolution), muss die Natur ebenso plötzlich schöpfen können. Oder aber es gab nur sehr wenige, die sich Schritt für Schritt vermehren. Dem aber widerspricht die Wissenschaft selbst, indem sie eine Art bei nur wenigen Individuen in ihrer Existenz bedroht sieht, da damit keine Auswahl im „Genmaterial“ vorhanden wäre.

Die Wissenschaftler*innen sind anscheinend felsenfest von Darwins Theorie überzeugt (mehr als Darwin selbst), widersprechen sich aber im gleichen Atemzug beim Einbeziehen der Genvielfalt.

Eine derartige Einstellung lässt mich an den Rückschlüssen der Wissenschaftler*innen hinsichtlich der behaupteten Kompetenz zweifeln. Ich bin keine Anhängerin des Kreationismus, also nicht bibeltreu. Ich kann jedoch auch der Evolutionstheorie nicht folgen, die bis heute kein „missing link“ (Übergangsform) hat finden können. Die Bilder der Wissenschaft sind, von Dino-Knochen mal abgesehen, samt und sonders gemalt – wie meine – und damit kein Beleg.

 

Wir sollten also sehr vorsichtig mit unseren Behauptungen sein. Die kämpferische Einstellung des Patriarchats kann zu Fehlschlüssen auf allen Sektoren führen. Die Infektionstheorie wird als Ist-Bestand behauptet und Kleinstlebewesen mutieren hier zu Aggressoren. Das macht jedoch den Behandler zum Aggressor, der mit Impfstoffen versucht, Abwehrmauern zu errichten, jedoch das Gegenteil (Impfschaden) erreicht.

Gisa: Kämpfende Büffel

Diese Vorstellungen sind als Theorie völlig in Ordnung. Daraus jedoch Verpflichtungen abzuleiten ist ein verfehlter Schritt. Mit einem solchen Verhalten wird eine religionsähnliche Doktrin geschaffen, die Menschen über Ängste in unüberlegte Handlungen zwingt.

Video, YouTube: Darwins Dilemma

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